div. Webism-Projekte
Klimawandel - die Folgen
Climate Change

 

     
Webism , deutsch Webismus, ist eine internationale Bewegung von Künstlern. Der Schwerpunkt liegt auf der Digitalkunst/Netzkunst. Eingeführt wurde der Begriff von dem amerikanischen Cyberart-Pionier Dr. Rodney Chang, genannt Pygoya. Als globale Kunstbewegung ins Leben gerufen wurde die »Webism Group of Worldwide Artists« im November 2003 von Pygoya und Ingrid Kamerbeek , Sonthofen nach der "1st European Real Life Art Tour".

Das ursprüngliche Ziel, die weltweite Offline- und Online-Präsentation von Digitalkunst zu fördern, wurde durch die Idee ergänzt, die Potenziale der Netzwerkmedien zu nutzen. Die von den Mitgliedern der Gruppe gemeinsam organisierten Kunstaktionen sollen nicht nur das künstlerische Schaffen der Einzelnen, sondern auch die (Digital)kunst insgesamt beeinflussen und zum Aufbau einer weltweiten eCulture beitragen.

Die Künstler und Künstlerinnen der Gruppe nutzen das Netz auf dreierlei Weise:

1. Das Netz dient als Lieferant von Rohmaterial: Aus dem Netz stammende Daten (etwa Fotos) werden als Rohmaterial des künstlerischen Werkes verwendet. Vorhandene Netzinhalte werden mit künstlerischer Intention wiederverwertet und verwandelt.
2. Das Netz als Plattform synchronen Kunstschaffens: Künstler stimmen ihre Arbeit thematisch und/oder formal mittels Netzwerkmedien ab und präsentieren die Ergebnisse ihrer Kooperation in virtuellen Räumen.
3. Das Netz als Medium der Zusammenarbeit: Vermittelt über die Netzwerkmedien werden – nacheinander oder interaktiv – gemeinsame Kunstobjekte kreiert.

Webism ist nicht nur eine virtuelle Gemeinschaft, es ist gleichzeitig auch eine Idee – die Idee kollaborativen Kunstschaffens ohne Grenzen in Raum und Zeit. Darüber hinaus beinhaltet Webism auch die Idee, Menschen aus allen Teilen der Erde einander näher zu bringen und dadurch einen Beitrag zu leisten zur Völkerverständigung.

Quelle: Wikipedia